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Viktoria gewinnt Super-G

Nach ihren sechs Weltcup-Erfolgen im Riesenslalom, feierte Viktoria beim Finale in Schladming ihren ersten Sieg im Super-G.

Nach einem guten elften Rang in der Abfahrt am Vortag, stand am Donnerstag der letzte Super-G dieser Saison an. Auf der WM-Strecke von 2013 zeigte Viktoria einen starken Lauf und kam mit 0,21 Sekunden Vorsprung auf die Französin Marion Rolland ins Ziel. In der Folge biss sich eine Läuferin nach der anderen die Zähne an ihrer Bestzeit aus. Nur Julia Mancuso kam annähernd an die Zeit von Viktoria heran. Die Amerikanerin musste sich aber am Ende mit 18 Hundertsel Rückstand und dem zweiten Rang begnügen. Richtig spannend wurde es nochmal, als Lindsey Vonn auf die Strecke ging und die Bestzeit in Angriff nahm, doch im unteren Streckenabschnitt fuhr die Amerikanerin zu gerade und büßte ihren zwischenzeitlichen Vorsprung ein. Am Ende landete sie auf Rang sechs und sicherte sich damit die kleine Kugel im Super-G Weltcup.

Keine der nachfolgenden Läuferinnen kam mehr an die Zeit von Viktoria heran, so dass sich die Kreutherin über ihren ersten Weltcup-Sieg im Super-G freuen durfte. „Das ist Wahnsinn. Unglaublich! Ich wusste, dass ich im Super-G ganz oben dabei sein kann, weil ich in dieser Saison oft sehr schnelle Teilzeiten hatte. Dass es noch diese Saison mit einem Sieg geklappt hat, ist umso schöner. Es ist ein ganz besonderer Tag für mich“, so die 22-jährige überglücklich.

Ein Ziel hat die Skifahrerin aus dem Tegernseer Tal aber noch vor Augen. Als erste Deutsche will sie zum zweiten Mal in Folge den Riesenslalom-Weltcup gewinnen und damit für den krönenden Abschluss der Saison sorgen. „Es sieht ganz gut aus und ich bin guter Dinge“, blickt sie zuversichtlich auf das Rennen am Sonntag. Mit einer Platzierung unter den besten 15 ist ihr der Gewinn der Kristallkugel nicht mehr zu nehmen.

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