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Auf Wiedersehen in Pyeongchang!

Kurz vor meiner Abreise nach Pyeongchang möchte ich einen ersten Rückblick auf meine Saison machen: Ich bin mit der Art und Weise, wie ich bisher meine Rennen gefahren bin, mehr als zufrieden – trotz zweier Ausnahmen: der Riesenslalom von Courchevel und Kranjska Gora.

Ich bin mutig und auf Angriff gefahren. Ich habe alles gegeben und mich immer wieder auf Top-Platzierung fokussiert. Meine Vorbereitungen im Sommer waren optimal; ich habe auch mein Material etwas geändert. Das hat mir extrem geholfen, um den Schritt nach vorne zu machen.

Der Super-G in St. Moritz hat mir von der Fahrt her gut gefallen, der Super-G in Val d’Isere war trotz meines Sturzes eine coole Fahrt. In meiner Spezialdisziplin, dem Riesenslalom, bin ich überwiegend konstant und technisch gut gefahren und konnte hier meine Leistungen abrufen.

Ich probiere bei jedem Rennen, die bestmöglichste Kontrolle zu behalten und trotzdem an meine Grenzen zu gehen. Ich fahre präziser und fokussierter.

Auch, wenn ich aufgrund meines grippalen Infektes pausieren musste und dieses mir schwergefallen ist, hat sich die Strategie als richtig erwiesen, Geduld zu haben und trotz des entstandenen Trainingsdefizits nicht den Fokus zu verlieren. Für mich passen nun viele Dinge gut zusammen – ich fahre mit einem sehr positiven Gefühl nach Pyeongchang.

Tief in mir weiß ich, dass ich in dieser Saison vieles richtig gemacht habe. Deshalb kann ich die kommenden Wochen auch im Einklang mit mir selbst angehen: Ich will so Ski fahren, wie ich es in den letzten Wochen gezeigt habe, und ich will von Rennen zu Rennen meine Leistungen abrufen. Für mich ist immer der ganze Prozess wichtig: Hier zählt jedes Rennen und trägt zum Gesamtergebnis bei.

Deshalb liegt auch erst seit kurzem mein Fokus auf Olympia, und ich bekomme ein Gefühl für dieses große Ereignis, das zuvor noch weit weg war: Wenn ich nun beginne, meine Sachen zu packen, dann in voller Freude auf die kommenden Wochen!

Eure Viktoria

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