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Absolute Präzision: Die Abstimmung meines Set-ups!

Der 23. Platz beim Riesenslalom in Sestriere am 10. Dezember 2016 war mein „turning point“. Hier habe ich deutlich gemerkt: „Das bin nicht ich, die dort hinunterfährt!“ Ich habe mir zum ersten Mal die Frage gestellt, ob das Ergebnis an meinem fehlenden Vertrauen liegt, oder ob das Set-up und Tuning meiner Ski nochmals abgestimmt werden sollten.

Anschließend haben wir uns im Team intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt. Denn: Ich weiß, was ich kann und welche Qualitäten ich habe. Ich kann meine Leistung am besten abrufen, wenn alles bis in das letzte Detail stimmt.

Beim Nachholriesenslalom von Courchevel (FRA) am Semmering war die Strecke sehr eisig. Der erste Lauf war vom Set-up nicht ganz optimal; für den zweiten Lauf haben wir deshalb die Ski nochmals präpariert und leichte Kleinigkeiten nachjustiert. Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung, und so bin ich auf den 7. Platz gefahren. Am zweiten Tag hat dann alles super gepasst, und ich stand wieder auf dem Podium. So kann es weitergehen!

Wie Ihr wisst, ist der Radius der Ski vor ein paar Jahren größer geworden, d.h. man braucht mehr Kraft und Präzision, um den Ski um‘s Eck zu bekommen. Die genaue Abstimmung des Set-ups wird also noch wichtiger!

Ich bin eine feinfühlige Fahrerin, die extrem viel spürt. Ich merke sofort, wenn Kleinigkeiten nicht zusammenpassen. Ich muss vom Ski viel zurückbekommen; ich muss spüren, dass der Ski greift und sich richtig in den Schnee beißt. Ich bin sehr froh, dass ich mit Stöckli, meinem Servicemann und dem kompletten Team hervorragend aufgestellt bin!

Eure Viktoria